Schweiz
Abstimmungen 2025

Kantonale Abstimmungen am 30. November 2025: Diese stehen an

Kantonswappen haengen am Bundeshaus aus Anlass des Staatsbesuchs des Franzoesischen Praesidenten Francois Hollande, am Dienstag, 14. April 2015, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
In 14 Kantonen finden am Sonntag diverse Abstimmungen statt – hier ein Überblick.Bild: KEYSTONE

Die Resultate aus den Kantonen

Neben den beiden nationalen Abstimmungen finden heute in 14 Kantonen auch kantonale Abstimmungen statt. Hier erfährst du, worüber die Kantone abstimmen.
30.11.2025, 16:3530.11.2025, 16:35

Nidwalden: Ausgezählt

Die Volksinitiative verlangte, dass Regierungsratsmitglieder Nebenbeschäftigungen in einem wirtschaftlichen Unternehmen nur ausüben dürfen, wenn dies im Interesse des Kantons Nidwalden ist. Die Vorlage wurde von der Stimmbevölkerung abgelehnt.

Schaffhausen: Ausgezählt

Der eigentliche Gegenvorschlag sieht vor, bauliche Erneuerungen der Spitäler Schaffhausen mit Eigenkapitalreserven und Darlehen finanziell zu unterstützen. Der Vorschlag wurde angenommen.

Graubünden: Ausgezählt

Wenn ein Regierungsmitglied sein Amt niederlegt, bekommt es ein lebenslanges Ruhegehalt. Die Initiative fordert die Abschaffung dieses Ruhegehalts. Es gibt einen Gegenvorschlag der Regierung, der die Finanzierung auf drei Jahre beschränken würde. Die Stimmbevölkerung hat den Goldenen Fallschirm am Sonntag an der Urne ersatzlos gestrichen.

Appenzell Ausserrhoden: Ausgezählt

In Appenzell Ausserrhoden wurde eine neue kantonale Verfassung erarbeitet. Die neue Verfassung beinhaltet, dass Ausländer, die in Appenzell Ausserrhoden leben, im Kanton nicht abstimmen oder wählen dürften. Dies wurde klar abgelehnt, Ausländer erhalten im Kanton Appenzell Ausserrhoden kein Stimm- und Wahlrecht.

St.Gallen: Ausgezählt

Der Kanton St.Gallen stimmt über die Erneuerung des Reinraums in Buchs ab und über den Stützpunkt des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit, der nach St.Margrethen verschoben werden soll. St. Gallen nimmt beide Vorlagen an.

Waadt: Ausgezählt

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Der Kanton Waadt stimmt über drei Initiativen zum Stimm- und Wahlrecht ab. (Symbolbild)bild: keystone

Der Kanton Waadt stimmte ab, ob Ausländer das Stimm- und Wahlrecht erhalten sollen dies wurde abgelehnt. Auch Personen mit einem Beistand werden künftig kein Wahlrecht haben. Ausserdem wurde entschieden, dass Waadtländer, die im Ausland leben, an Ständeratswahlen teilnehmen dürfen.

Baselland: Ausgezählt

Naubrücke
Die Naubrücke soll verschoben werden.Bild: baselland.ch

In Baselland soll der jährliche Vermögensverzehr von AHV- und IV-Beziehern auf 20 Prozent angehoben werden, dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Dies soll den Gemeinden und dem Kanton finanzielle Entlastung bringen. Zudem wird über die Verlegung der Naubrücke abgestimmt, welcher angenommen wurde.

Luzern: Ausgezählt

Schicken Eltern ihre Kinder teilweise in die Kita, sollen sie künftig bei der direkten Bundessteuer statt 10'100 Franken bis zu 25'000 Franken abziehen können. Das Parlament hat einem höhere ...
Heute wird die Kinderbetreuung von den jeweiligen Gemeinden geregelt. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Heute ist die Betreuung von Kindern im Vorschulalter von den Gemeinden geregelt. Die Volksinitiative fordert, dass neu eine Regelung auf Kantonsebene eingeführt wird. Diese sieht vor, dass Eltern maximal 30 Prozent der Betreuungskosten bezahlen müssen, der Rest soll durch Bund und Kanton übernommen werden. Die Initiative zur Kinderbetreuung wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag wurde angenommen.

Fribourg: Ausgezählt

Banknoten und Muenzen, fotografiert in Basel am Dienstag, 12. Januar 2021. Die Volksinitiative "Kein Lohn unter 23 Franken" fordert die Einfuehrung eines kantonalen Mindestlohns von CHF 23.0 ...
Im Kanton Fribourg soll ein fixer Stundenlohn eingeführt werden.Bild: KEYSTONE

Die Initiative im Kanton Fribourg fordert, einen Mindestlohn von 23 Franken pro Stunde für alle Personen einzuführen. Die Initiative zum Mindestlohn wurde abgelehnt.

Solothurn: Ausgezählt

In Muri BE gelang einem bernischen Lottospieler ein Volltreffer - doch gemeldet hat er sich bei Swisslos nie. Jetzt ist die Million verfallen.
Kommerzielle Lottoanbieter sollen durch die Annahme keinen Anspruch mehr auf Lotto-Kontingente haben.Bild: sda

Eine Revision verlangt, dass nur noch Solothurner Vereine Kleinlotterien durchführen können, dies wurde angenommen. Zudem wurde abgestimmt, dass der Kanton die Liegenschaft an der Bielerstrasse 3 kaufen soll und Gewinnsteuersätze von juristischen Personen auf rund 15 Prozent gesenkt werden sollen.

Uri: Ausgezählt

Der Kanton Uri stimmte über die Zugänglichkeit von amtlichen Dokumenten ab, dies wurde angenommen. Zudem hat der Landrat ein Finanzpaket beantragt, um die finanziellen Defizite der Jahre 2023 und 2024 auszugleichen, auch dieses nahm die Stimmbevölkerung an. Das die Verknüpfung zwischen dem Pensum von Lehrpersonen und den zu haltenden Lektionen aufgehoben wird, wurde abgelehnt.

Obwalden: Ausgezählt

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Der Kanton Obwalden entscheidet über Krankenkassenprämien.Bild: KEYSTONE

Obwalden stimmt einerseits über das Spitalgesetz ab, dadurch wird eine rechtliche Grundlage geschaffen, um eine Verbundlösung zwischen dem Spital des Kantons Obwalden und dem Luzerner Kantonsspital zu schaffen. Und andererseits darüber, ob der Selbstbehalt der Krankenkassenprämien künftig maximal zwölf Prozent des Einkommens sein soll. Alle drei Vorlagen wurden angenommen.

Genf: Ausgezählt

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Der Kanton Genf stimmt über die Finanzierung der Zahnpflege ab.Bild: shutterstock

Die Initiative des Kantons Genf fordert eine jährliche Auszahlung von 300 Franken für Zahnpflege für Personen, die Anspruch auf Prämienverbilligung haben. Es gibt einen entsprechenden Gegenvorschlag, der die Finanzierung im Gesetz verankern würde. Die Initiative und der Gegenvorschlag wurden knapp abgelehnt.

Zürich: Ausgezählt

Der Kanton Zürich lehnte ab, dass der Kanton mehr Geld an die Krankenkassenprämien bezahlen soll. Und nahm an, dass der Kanton die Geschwindigkeit auf den Zürcher Strassen regeln soll. Zudem wurde über die Finanzierung von bezahlbaren Wohnungen abgestimmt, wo der Kanton einen Gegenvorschlag eingereicht hat. Die Initiative wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag wurde angenommen.

Und es wurde über die Sicherheit der Daten im Internet, wozu ebenfalls ein Gegenvorschlag eingereicht wurde. Die Initiative sowie der Gegenvorschlag wurden abgelehnt.

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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
Mängel bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana, eine Verurteilung des Barbetreibers im 2016 und die Walliser Staatsanwaltschaft an der Kapazitätsgrenze: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Akten zur Strafuntersuchung zum Brand von Crans-Montana VS haben laut der «NZZ am Sonntag» grosse Mängel bei den Ermittlungen aufgezeigt. Unter anderem seien die Smartphones der Betreiber der Bar erst acht Tage nach der Katastrophe beschlagnahmt worden, wie die Zeitung gestützt auf Ermittlungsakten schrieb. Die Staatsanwaltschaft habe die Mitglieder der Walliser Behörden zudem mit Samthandschuhen angefasst, urteilte die Zeitung. Der Sicherheitschef der Gemeinde habe zwei Tage nach dem Brand persönlich Dokumente zur Bar bei der Staatsanwaltschaft abliefern dürfen – obschon er sich in einem Interessenskonflikt befinde. Die Akten bestätigen laut der Zeitung zudem, dass die Staatsanwaltschaft offenbar die Autopsie der Opfer vergessen hatte. Die Dokumente lassen laut der «NZZ am Sonntag» weiter darauf schliessen, dass die Wohnung der Barbetreiber nicht durchsucht worden ist. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Barbetreiber nahmen demnach keine Stellung.
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